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Geographie:

Ein armes, bis auf wenige Hügel relativ flaches und waldreiches Gebiet, das zwischen Galthron und der Nordgrenze des Dunklen Reiches liegt. Es gibt in den Hügeln ein paar wenige Bodenschätze, deren Abbau aber schon vor langer Zeit aus unbekannten Gründen aufgegeben wurde. Die Landschaft ist von dichten Nadelwäldern und den kargen Ackern und Wiesen der Bauern geprägt. Es gibt nur wenige verstreute Ansiedlungen. Die Größte davon ist das Städtchen Krähenwald, das auf mehren Bäumen verteilt das Haus des Clansherrn beherbergt. Etwas südlich in einem flachen verzweigten Tal, von Wäldern und Feldern umgeben, liegt das kleine Dorf Ringelsmühl das alljährlich im Mai das Fest der Frühlingkrähe ausrichtet.

 

 

Geschichte:

 

Die Bewohner des Krähenlandes galten schon immer als eigenbrötlerisch und zurückhaltend. Das galt besonders auch wegen der geheimnisvollen und unheimlichen Rieten der Krähenschamanen, angeführt von der „Alten Krähe“, der Hohen Schamanin der Krähenlande. Das Land der Krähen und der Wölfe verband bis zur Machtübernahme der Rotwolfens eine lange Freundschaft. In dieser Schlacht um Fennrak gegen Thesslar und die Orkstämme. Fürst Cranach und sein zweitältester Sohn fanden an der Seite der Wolfriks kämpfend den Tod, der älteste Sohn Kartus geriet in Gefangenschaft.

 

Sein jüngerer machthungriger Bruder Mahrloff übernahm die Herrschaft, erhob hohe Steuern und regierte das Land mit harter Hand. Er verbot viele der alten Riten der Krähenverehrung, weil er wenig von den Totems hielt. Stattdessen stellte er den Hofmagier Aurelius ein, um das Land in eine neue Richtung zu lenken. Das Volk murrte und es kam zu Aufständen. Anhänger des alten Weges der Krähe wurden immer radikaler und leisteten blutigen Widerstand. Obwohl sie der Fürst für vogelfrei erklärte, erhielten sie immer mehr Zulauf aus dem Volke. Auch ein Teil der Krähenkrieger unter Hauptmann Sorak schlossen sich ihnen an und die Aufstände wurden zu einem regelrechten Bürgerkrieg.

 

Mahrloff wurde beim Fest der Frühlingskrähe in Ringelsmühle von einem von ihm zum Schutz angeworbenen Söldnerhaufen "Die schwarzen Falken" getötet, als es Streit um den Sold gab. Der Anführer Karun und der Rest der Truppe wird seitdem wegen Raubmord in den ganzen Nordlandclans gesucht.

 

Nachdem Kartus aus dem Turm der Wacht befreit wurde, beendete dieser den Bürgerkrieg und übernahm die Herrschaft über das Clansgebiet der Krähen Er bestimmte Sorak zum neuen Oberbefehlshaber der Armee. Korax und wenig später Corvus Krähenflug wurde neuer Höchster Schamane genannt „Die alte Krähe“. Aurelius, der sich als Hofmagier von Mahrloff verdingte, wurde als arkaner Berater weiter beschäftigt. Die meisten Vogelfreien wurden wieder rehabilitiert und viele gingen in die Armee um weiter unter ihrem Hauptmann Sorak zu dienen. Andere nahmen ihr altes Leben als Bauern wieder auf. Allerdings begnadigte Kartus nicht die Vogelfreien die wegen schweren Verbrechens wie Mord oder Vergewaltigung schon vor ihrer Zeit als Vogelfreie gesucht wurden. Diese wenigen fühlten sich betrogen, schworen Rache und flohen in die Wälder, um sich vor dem Gesetz zu verstecken. Dort lebten sie von den Überfällen auf einsame Gehöfte und Reisende.

 

Der neue Fürst versuchte nun das Land neu aufzubauen und im Geheimen die Grenzen mit Wehrdörfern und Wachtürmen zu sichern. Die Armee wurde neu strukturiert und die Bevölkerung im Umgang mit Waffen unterwiesen, nachdem Thesslar als Strafaktion für den Tod eines Diplomaten drei Grenzdörfer niederbrennen ließ. Da Thesslar mit dem übermächtigen Dunklen Reich (Torog Nai) verbündet war mussten die Übergriffe geduldet werden.

 

Kartus verbündete sich im Geheimen mit den Wolfrik Brüdern, die eine Allianz gegen Thesslar schmiedeten. Da das Dunkle Reich zusagte sich aus clansinternen Angelegenheiten herauszuhalten, solange keine fremden Truppen zum Einsatz kamen, musste die Streitmacht zur Rückeroberung Galthrons aus Clanstruppen, vor allem Krähenkriegern und Milizen der Städte bestehen. Um allerdings die Grenzen nicht ungeschützt zu lassen, wurden heimlich doch Söldner und Truppen verbündeter Länder in Krähenwappenröcke gekleidet stationiert. Der Heerführer des Dunklen Reiches durchschaute allerdings das Manöver und erklärte den Wolfriks die Fehde. Der Überraschungsangriff gelang und Galthron wurde zurückerobert. Allerdings konnte Thesslar zunächst in eine versteckte Gebirgsfestung fliehen.

 

Doch für den Sieg mussten die Krähenlande einen hohen Preis zahlen. Nicht nur starben beim Kampf um Galthron viele hundert Krähenkrieger. In Folge der Fehde mit den Wolfriks griff kurz darauf das Dunkle Reich mit etwa 12000 Mann vor allem die Krähenlande und Freystadt an. Obwohl die Grenzen befestigt worden waren, wurden viele Grenzdörfer zerstört und es gab hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung. Der Angriff konnte schließlich durch das vereinte Clansheer sowie Söldner und Hilfstruppen zurückgeschlagen werden.

 

Kartus setzte in den nächsten Jahren alles daran das Land wieder aufzubauen. Dafür öffnete er das Land der Krähe „dem Fortschritt“ und lockerte das Verbot der alten Krähenriten nur wenig. Dieser neue Weg missfiel aber einem Großteil der Bevölkerung. Einige orthodoxe Krähenanhänger unter der Krähenschamanin Krataka bekämpften den Fürsten offen. Als sie jedoch radikaler wurden und Krähe immer mehr vergöttlichten, entzog Krähe ihnen die Macht und so wurden sie bei ihrem letzten Angriff auf Ringelsmühle zum Frühlingsfest vernichtend geschlagen.

 

 

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