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Die Nordlandclans sind ein lockerer Verbund von vier alten Ländern (Galthron, Krähenclan, Hirschclan und Alvanor) sowie zwei selbständigen Handelsstädten namens Freystadt und Feuerstadt. Sie liegen im mittleren Osten der Mittellande, im Norden von Grünland und dem Dunklen Reich, zwischen dem Herzogtum Rabenstein und Chiszar. Die Gebiete des Nordlandclans sind zu fast 60% mit Wald bedeckt. Diese zumeist aus Fichten und Buchen bestehenden Wälder stehen auf Juragestein, dessen zerklüftete Kalk- und Dolomitenfelsen das typische Bild dieser Landschaft prägen. Im Osten und Westen des Landes erheben sich die mächtigen Gebirge der Altvorderenzeit, die sich wie eine gotterschaffene Grenze am westlichen und östlichen Rande der Nordlandclans dahin schlängeln. Zwar schützen diese Gebirge vor Eindringlingen, doch mehrere tiefe Taleinschnitte würden es einer gut geführten Armee erlauben, fast unbemerkt in die Länder einzudringen. Ein mächtiger Fluß, der Strom des Donners, teilt die Nordlandclans ab der Mitte in West und Ost.

 

 

 

Die Menschen sind ein rauhes und hartes Klima gewöhnt. Sie sind durch den langen Kampf mit den Kräften der Natur stämmig und hochgewachsen. Die Männer tragen meist lange Haare und Bärte. Die Frauen binden ihr Haar meist zu Zöpfen. Die Naturverbundenheit mit den Wäldern brachte ein besonderes Verhältnis zu den Wildtieren hervor. Es entwickelten sich Familien und später Clans um die Häuptlinge, Druiden und Schamanen herum, die bestimmte Tiere als Schutzpatrone wählten. Die Religion wird vorwiegend von Naturgöttern wie Java, die auch als Erdmutter oder Gaia bekannt ist, und tierischen Kriegsgöttern wie Golgahr, dem Weißen Wolf geprägt. Nach dem Bürgerkrieg und der Machtübernahme der Rotwolfens wird in Galthron mehr der kriegerische und die Stärke des Wolfes betonende Aspekt Golgahrs verehrt. Andere Religionen werden anerkannt, spielen aber keine Rolle. Die Orks haben ihre eigenen, meist kriegerischen und dunklen Götter. Außerdem ist der Schamanismus und das Druidentum weit verbreitet. Man munkelt sogar von Einflüssen bestimmter Tierarten im Blut der einzelnen Clans. Die Kultur gleicht vielen nordischen Völkern. Sie lieben das Raufen und Feiern an langen Winterabenden. Die reiche Sagenwelt ist von Heldengeschichten und Tierfabeln geprägt. Das Land ist durch die geographische Lage seit jeher von Einflüssen der zivilisierteren Länder im Süden abgeschnitten worden. Es wurde und wird sowohl wirtschaftlich als auch militärisch/politisch als unbedeutend angesehen und konnte wohl vor allem dadurch seine Unabhängigkeit bewahren. Die Clans haben mehr mit ihren eigenen Streitereien zu tun und können schon alleine deswegen kaum Expansionen anstreben.

 

 

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